7 Santorin Reise-Tipps & 1 Fun Fact

Santorini Reise Tipps

Nachdem ich euch in den letzten Tagen und Wochen auf Instagram mit vielen Bildern aus Santorin überhäuft habe, möchte ich euch noch ein paar Reise-Tipps geben, wenn ihr selbst einmal an diesem schönen Fleckchen Erde Urlaub machen wollt. Hier sind also meine 7 Tipps für eine Reise nach Santorin und einen kleiner Fun Fact.

  1. Fliegt nach Kreta und fahrt dann mit dem Speedboot rüber nach Santorin. Es gibt nämlich kaum Flüge, die von Deutschland direkt nach Santorin fliegen und wenn, dann sind sie extrem teuer oder dauern (mit Umsteigen) mehrere Stunden. Kreta aber liegt nur 145 km von Santorin entfernt und man ist mit dem Schnellboot in 1,5 Stunden dort. Wir haben eine Nacht auf Kreta in Heraklion verbracht und sind am nächsten Tag mit dem Speedboot „Hellenic Seaways Highspeed 7“ nach Santorin rübergefahren (ca. 70€ pro Fahrt). Das Speedboot ist sehr groß, modern eingerichtet und super ausgestattet. Ich hatte zwar vorher Bedenken, aber merkt überhaupt keine Wellen. Die Speedboote fahren mehrmals am Tag und da wir die frühe Fähre auf dem Hinweg genommen hatten und die späte auf dem Rückweg, blieb uns fast noch der ganze Tag auf Santorin.
  2. Ich würde empfehlen nicht in der Hauptsaison (Juni bis September) dorthin zu reisen. Wir waren Ende April dort und obwohl das noch Nebensaison ist, waren die Straßen zeitweise schon sehr stark touristisch überlaufen. Besonders gegen Nachmittag, wenn die Kreuzfahrtschiffe anlegen, strömen Menschenmassen durch die engen Gassen. Sobald die Sonne untergegangen ist, sind diese meist wieder weg und man kann sich wieder normal bewegen. Die Temperaturen sind aber auch schon zu dieser Jahreszeit sehr angenehm. Wir hatten Ende April ca. 20 Grad, aber es fühlte sich im Ort deutlich wärmer an, sodass ich ohne Probleme im Bikini draussen liegen konnte. Abends kann es ab und zu noch frisch werden, aber in der Hauptsaison ist es dafür tagsüber extrem heiß.
  3. Damit komme ich direkt zum nächsten Punkt: der berühmte Sonnenuntergang. Santorin ist bekannt für die schönsten Sonnenuntergänge und ich kann das nur bestätigen. Es ist wirklich ein traumhafter Anblick, wenn sich der Himmel rosa-rot verfärbt und die Sonne als leuchtende Kugel über dem türkisblauen glitzernden Meer untergeht. Natürlich sehen das noch 1000 andere Menschen so und daher sind die Hauptaussichtsplätze meistens rappelvoll. Mein Tipp, wie ihr den Sonnenuntergang ganz entspannt und weit entfernt von den Menschenmengen betrachten könnt: reserviert einen Tisch in einem der Restaurants mit Dachterrasse (z.B. „Oia Gefsis“) ca. 1-2 Stunden bevor die Sonne untergehen soll und genießt den Anblick bei einem Glas Wein, beim leckeren Abendessen und mit schöner Hintergrundmusik. Für mich war das einer der Momente, die mir definitiv in Erinnerung bleiben.
  4. Gönnt euch ein tolles Apartment. Ja, Santorin ist teuer und Apartments dementsprechend natürlich auch. Gerade in dem Hauptörtchen Oia sind die Preise sehr hoch. Es gibt aber oft einige gute Deals bei verschiedenen Reiseseiten und ganz ehrlich: auf Santorin kann man nicht soo viel mehr machen, als einfach nur sein Apartment und ggf. seinen beheizten Jacuzzi oder Pool zu genießen. Mit einem schönen Ausblick und zwischendurch ein paar Café- und Restaurantbesuchen lässt sich so aber auch eine Woche sehr gut füllen. Da wir in den letzten Jahren eigentlich immer Roadtrips gemacht haben, bei denen wir fast jeden Tag an einem anderen Ort waren, tat genau diese Entschleunigung und Entspannung richtig gut. Deswegen haben wir uns für einen Santorin-Urlaub mit einem schönem Apartment entschieden, in dem wir uns wohlfühlten und die meiste Zeit des Tages verbringen konnten (hier findet ihr unser Apartment).
  5. Nur an einem Ort kann ich aber doch nicht bleiben. Deswegen haben wir uns für einen Tag ein Quad ausgeliehen (24Std. für ca. 40€ inkl. Tankfüllung). Damit kann man tatsächlich die ganze Insel befahren, denn von einem Ende bis zum Anderen braucht man gerade mal ca. 45 Minuten und man kommt an vielen schönen Weinbergen vorbei. Am südlichen Zipfel sind der Red Beach und der White Beach sehenswert und auch der kleine Ort Pyrgos in der Mitte der Insel ist einen Besuch wert. Pyrgos ist etwas „authentischer“ als Oia, hier ist auch mal der Putz an den Wänden ab oder die Straßen sind nicht ganz fertig gebaut. Das macht aber den Charme aus und es ist weniger touristisch als Oia. 
  6. Trotzdem habe ich mich total in Oia verliebt. Es ist der Ort, aus dem die ganzen bekannten Bilder mit den weißen Häusern, den blauen Dächer, der schönen Felswand, den runden Kirchendächern, Kirchenglocken und den Windmühlen stammen. Es ist so schön, dass es auch in echt aussieht wie eine Kulisse. Ich würde jedem empfehlen, hier sein Apartment bzw. sein Hotel zu buchen. Das zweite bekannte und größere Örtchen ist Fira, allerdings habe ich von dem Städchen nicht so viel gesehen und war etwas abgeschreckt von dem Verkehrsstau, der sich durch die Hauptstraße zog.
  7. Lasst euch nicht von den Eseln die Treppen herauftragen. Die Passanten aller Kreuzfahrtschiffe, die in Oia anlegen, kommen am unteren Ende der Klippen an. Von dort müssen sie fast 400 Treppenstufen nach oben laufen. Das ist natürlich sehr anstrengend (wir sind auch einmal nach unten gewandert und von dort wieder hoch – das war eine ziemlich harte Sporteinheit ;D). Aus dem Grund gibt es Esel, die die Leute und all ihr Gepäck von unten nach oben tragen sollen. Es ist aber offensichtlich, dass das für die Esel unglaublich anstrengend ist und sie dabei von den Eseltreibern nicht besonders gut behandelt werden. 35 Grad im Sommer und wenig Wasserversorgung machen ihnen zusätzlich zu schaffen. Die Eseltreiber schlagen ohne Grund mit dem Stock auf die Esel ein und sind auch sonst extrem rabiat (wenn man zu Fuß die Treppen entlang geht, achten sie auch nicht besonders auf einen). Also am Besten: gar nicht erst mit dem Kreuzfahrtschiff ankommen, dann müsst ihr auch nicht die Treppen hoch 😀

Fun Fact:

Jeden Tag haben wir mindestens ein Hochzeitspaar gesehen, das Bilder bei den bekannten Aussichtsplätzen gemacht hat. Es gibt sogar extra eine Hochzeitsfoto-Plattform, die man buchen kann. Es waren fast nur asiatische Hochzeitspaare. Warum? Im Jahr 2014 war der beliebteste Film in China „Beijing Lovestory“ und dieser wurde zum großen Teil auf Santorin gedreht. Seitdem steigt die Zahl der asiatischen Santorin-Urlauber extrem an: um ca. 70% pro Jahr!

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5 Comments

    • Dankeschön! Und jaaa, das mache ich sehr gerne! Ich habe mir gerade das Daios Cove angeguckt und es ist ja wirklich traumhaft schön!! Da will ich am liebsten sofort hin! Ich werde also auf jeden Fall wiederkommen :)

      Liebe Grüße!
      Lara

  • Ein toller Beitrag. Santorin ist auch ein großer Traum von mir. Deswegen bin ich für deine Tipps sehr dankbar :-) deine Bilder sind wunderschön :-)

    Liebe Grüße
    Rebecca

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