Roadtrip USA Teil 1 – Quer durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah – VIDEO

Ein Roadtrip an der Westküste der USA – eine meiner Traumreisen. Die Hauptziele unserer Route führte uns von LA nach Las Vegas, zum Grand Canyon in Arizona, zum Lake Tahoe und über San Francisco durch das Silicon Valley den Highway 1 runter zurück nach LA. Hier gebe ich euch einen kleinen Einblick in unsere Reise! Da alles, was wir in der Zeit erlebt haben, eigentlich gar nicht in einen so kurzen Text zu fassen ist, habe ich zwei Teile daraus gemacht und versucht es so gut wie möglich zusammen zu fassen. Das ist Teil 1!

Route 66 - Roadtrip USA

LA mal ganz anders…

Los ging die Reise von Berlin über London nach Los Angeles, von wo aus wir unseren Trip starteten. Dort verbrachten wir ein paar sonnige Tage und ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert von dieser Stadt. Sie versprüht eine ganz besondere Atmosphäre, wenn man das Hollywood Sign im Hintergrund der Stadt sieht und die Palmen an den Straßen. Aber LA ist nicht nur Venice Beach und Sunset Boulevard. Diesmal fuhren wir u.a. zu einem kleinen Bergdorf namens Big Bear, das ca. 90 Minuten von LA Downtown entfernt liegt. Und ob ihr es glaubt oder nicht – es hat mich tatsächlich total an meine Heimat, den Harz, erinnert! Dort war auf einmal alles viel kleiner als in Downtown und es wirkte total gemütlich. Im Winter kann man sogar Ski fahren. Damit hätte ich mitten in einer der „most american cities“ wirklich nicht gerechnet.

Poolparty in Las Vegas

Von LA ging es erst einmal nach Las Vegas, wo wir zwei Nächte blieben und auf der Dachterrasse unseres Hotels Cromwell eine großartige Poolparty feiern konnten. Unübertroffen war das die beste Location in der ich je gefeiert habe! Von dort oben hatte man einen perfekten Blick über den gesamten Las Vegas Strip. Tagsüber ging es für uns zum nahe gelegenen Lake Mead, wo wir in unwirklicher Mondlandschaft auf dem riesigen Stausee Jetski fuhren. Das war definitiv eines der Highlights unserer Reise! Da das Jetski ziemlich viel Speed drauf hatte, hoffte ich anfangs nur das Ganze unbeschadet zu überstehen. Irgendwann habe ich  mich aber doch getraut selbst zu fahren und wollte es seitdem gar nicht mehr lassen! Besonders toll war, dass wir fast die einzigen Menschen auf dem riesigen Stausee waren und uns dadurch total ausleben konnten. Als wäre das nicht genug, konnten wir auch noch den gewaltigen Hoover Dam vom Wasser aus sehen. Hier verläuft übrigens die Grenze zwischen Nevada und Arizona und damit auch zwei Zeitzonen. In den Wintermonaten kann man den Zeitunterschied anhand zwei großer Uhren dort sehen.

Lake Mead - Roadtrip USA

Route 66 & der Grand Canyon im Schnee

Am nächsten Tag ging es weiter zur süd-westlichen Seite des Grand Canyons. Schon auf dem Weg dorthin konnte ich mir (zumindest teilweise) einen Kindheitstraum erfüllen – auf der Route 66 zu fahren! Und ja, zumindest an diesem Teil der Strecke ist es wirklich, wie man es sich vorstellt. Eine endlos wirkende Straße die durch viele kleine Orte führt, die typischen Diner entlang der Strecke, verlassene Tankstellen auf dem Weg und angerostete Trucks am Straßenrand. Ein besonders cooles Diner liegt übrigens in Kingman und heißt Mr. D’z. Am Grand Canyon angekommen sahen wir erst einmal – nichts! Das Wetter meinte es nicht gut mit uns und zu Regen und Nebel kam schließlich auch noch Schnee. Aber hey, den Grand Canyon im Schnee zu sehen kommt auch nicht so oft vor! Also machten wir das Beste daraus. Als sich der Nebel im Laufe des Tages verzog, konnten wir aber doch noch den Grand Canyon in seiner ganzen Mächtigkeit bestaunen.

Naturhighlight Antelope Canyon & Horseshoe Bend

Nach dem imposanten Grand Canyon folgte schon das nächste Naturhighlight, auf das ich mich mit am meisten gefreut hatte: der Antelope Canyon. Die roten Schluchten beim Upper Antelope Canyon sind schon für sich selbst etwas ganz Besonderes, aber wenn man das Glück hat an einem sonnigen Tag zur Mittagszeit in die Schluchten gehen zu können, erwartet einen ein großartiges Lichtspiel. Sobald die Sonne ganz oben steht, fällt das Licht durch die schmale Öffnung in die rote Schlucht und erzeugt eine unwirkliche Atmosphäre. Leider kann man nicht auf eigene Faust die Schlucht erkunden, sondern muss eine geführte Tour buchen, was dem Ganzen leider etwas den Zauber nimmt. In der Nähe dieses Ortes gibt es aber noch ein weiteres Must-See: der Horseshoe Bend. Der Colorado River macht hier einen 180Grad Bogen durch den Glen Canyon und die daraus entstehende Form erinnert stark an einen Hufeisen. Da man hier ohne Touri-Führung so lange verweilen kann wie man will, hat mich der Horseshoe Bend sogar noch ein wenig mehr beeindruckt.

Canyons über Canyons

Der nächste Canyon erwartete uns: der Bryce Canyon. Mit ihm hatte ich mich im Vorfeld kaum beschäftigt und war dadurch umso überraschter von seiner Schönheit. Eine große Fläche voller rötlicher spitzer Felspyramiden lag vor uns und ich konnte einmal mehr über die atemberaubende Natur der USA staunen. Aber nicht nur dieses Plateau ist wunderschön, auch der Rest des Bryce Canyon Nationalparks ist absolut sehenswert! Es erstrecken sich Felsbogen durch die Landschaft, durch die man fahren und auch wandern kann. Lange bin ich nicht mehr so viel gewandert wie hier! Es hat sich aber definitiv gelohnt.

Zum zweiten Teil geht’s hier entlang.

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Horseshoe Bend - Roadtrip USA

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