Instagram Tipps: 5 Schritte, um auf Instagram erfolgreich zu werden und langfristig eine Community aufzubauen

Mit Instagram erfolgreich werden Instagram Tipps

Auf Instagram erfolgreich werden und ein Instagram Influencer werden – davon träumen mittlerweile viele. Aber wie baue ich eine echte, aktive Community auf auf? Ich bin kein Fan davon so zu tun als wäre das alles Zufall oder Glück. Es gibt unglaublich viele Accounts, die wahnsinnig schöne Fotos posten, eine tolle Persönlichkeit haben und sich viel Mühe mit ihrem Profil geben – aber trotzdem kaum Follower erreichen. Die Zeiten, in denen man über Nacht auf Instagram bekannt werden konnte, sind schon lange vorbei. Das liegt vor allem an der riesigen und immer weiter wachsenden Anzahl der Instagram-User und damit auch an dem Instagram Algorithmus, der immer wieder für viel Aufsehen sorgt. Worauf sollte man also achten?

Hier erkläre ich dir in 5 Schritten wie ich vorgegangen bin, um über Instagram meine Zielgruppe zu erreichen und damit auch meine Blogreichweite zu steigern.

Schritt 1: Der rote Faden

Das hast du wahrscheinlich schon tausendmal gelesen, aber es ist eines der Grundvoraussetzungen, um bei Instagram zu wachsen: Dein Profil sollte stimmig sein. Was meine ich damit? Du solltest dir vorher überlegen, was du mit deinem Profil aussagen willst. Schau dir mal die Accounts großer Instagrammer an. Du wirst feststellen, dass beim Blick auf den Feed sofort eine Emotion transportiert wird, sei es durch eine dominierende Farbe, durch ein häufiges Motiv oder durch die Captions. Mach dir also klar, WER du bist und WEN du ansprechen willst, also wer deine Zielgruppe ist. Natürlich mag man meistens mehrere Styles, aber damit deine potentiellen Abonennten wissen, woran sie sind, solltest du dich für einen Weg entscheiden. Dabei kann dir eine einheitliche Bildsprache helfen, z.B. durch ein oder zwei bestimmte Filter, die du dann so konsequent wie möglich umsetzt. Ich nutze auf dem Smartphone gerne die Apps VSCO (hauptsächlich die A-Filter) und Facetune (für die Detailschärfe).

Schritt 2: Content is King – Gute Instagram Bilder machen

Bei Instagram geht es hauptsächlich um Bilder. Dementsprechend solltest du dich ein wenig mit Fotografie auseinandersetzen. Überlege dir also vorher, wie dein Bild am Ende aussehen soll.

Inspirationen

Ich hole mir meistens zuerst Inspirationen von anderen Bloggern. Natürlich solltest du das Foto nicht 1:1 kopieren, aber sich Inspirationen zu holen und dann ein eigenes Image kreieren macht das ganze Prozedere deutlich einfacher! Anfangs habe ich einfach drauflos Fotos gemacht bzw. machen lassen (Danke, Yannick 😉 ) und wusste eigentlich gar nicht so genau was ich für ein Bild haben will. Dementsprechend lange hat es dann gedauert, bis dann mal ein Foto entstanden ist mit dem ich einigermaßen zufrieden war. Deswegen mache ich mir mittlerweile direkt einen Screenshot, wenn ich bei Instagram ein Bild sehe das mir besonders gut gefällt. Dann sortiere ich es in einen meiner Fotoordner ein (z.B. habe ich Ordner erstellt wie “Sommer”, “Café”, “Accessoires” usw.) und schaue kurz in den Ordner, wenn ich in einer bestimmten Situation bin, die dazu passt. Zum Beispiel möchte ich ein Bild im Café machen – dann mache ich den Ordner “Café” auf meinem Handy auf und hole mir Inspirationen für die jeweilige Pose, die Perspektive, den Bildausschnitt usw. Das hilft ungemein! 

Belichtung

Ich mache 90% meiner Instagram Bilder mit dem Smartphone. Mit einer professionellen Kamera sind zwar viel mehr Experimente z.B. mit Gegenlicht und ähnliches machbar, aber wenn du auch mit dem Handy fotografieren willst und dich nicht richtig gut mit ISO, Blende usw. auskennst, dann solltest du auf gutes Licht achten. Gute Belichtung hast du meistens, wenn das Licht weich ist und von vorne kommt (also meistens vormittags oder nachmittags). Dafür gehst du am Besten in den Schatten und schaust dann, von wo das Licht reflektiert – zu der Seite drehst du dich dann. Direktes Sonnenlicht ist eher unvorteilhaft, weil du dann Schatten im Gesicht hast und es wirkt, als hättest du Augenringe. Eine Alternative, wenn du bei direktem Sonnenlicht Bilder machen willst: Sonnenbrille aufsetzen! Dann sind die Augen ja fast egal 😉

Schritt 3: Die richtigen Hashtags setzen

Mittlerweile ist das sinnvolle Setzen von Hashtags durch die Neuerungen des Algorithmus wieder wichtiger geworden. Schließlich ist dein Bild binnen Sekunden in der Hashtag-Suche wieder verschwunden, weil in der gleichen Sekunde noch zigtausend andere User den gleichen großen Hashtag wie #fashion, #food o.ä. benutzen. Die Chance dadurch noch Personen zu erreichen, ist dementsprechend gering. Deswegen ist es umso wichtiger, dass du spezifischere und etwas kleinere Hashtags benutzt. Wenn du z.B. Fashionblogger in München bist, dann setze statt #fashionblogger lieber den Hashtag #fashionblogger_muc. Zum einen erreichst du dadurch besser deine Zielgruppe und zum Anderen ist der Hashtag noch nicht ganz so überlaufen. Zu viele Hashtags solltest du allerdings auch nicht setzen, denn dann wirst du schnell als Spam eingestuft und damit aus der Suchfunktion wieder entfernt. Kurzum: wenigere und dafür spezifischere Hashtags passend zu dem Bild und zu deiner Zielgruppe nutzen! 

Übrigens: so ist die Wahrscheinlichkeit von Firmen entdeckt zu werden oder zu Events eingeladen zu werden auch deutlich größer. Denn wie würdet ihr als PR-Agentur nach Bloggern suchen? Na klar, googlen und bei Instagram und Co nach passenden Hashtags suchen!

Schritt 4: Ausdauer und Regelmäßigkeit

Regelmäßiges Posten und am Ball bleiben – wichtige, wenn auch anstrengende Punkte. Du solltest dir aber bewusst machen, dass nur ein aktiver Account für Instagram-User interessant ist und die Regelmäßigkeit deiner Posts außerdem auch Einfluss auf den Instagram Algorithmus hat. Denn je öfter du ein Bild postet, desto mehr Reaktionen bekommst du und dadurch wirst du auch vom Algorithmus als “wichtiger” eingestuft und erhälst mehr Reichweite. Aber trotzdem gilt immer: Qualität vor Quantität! Denn ein überzeugender Feed ist Grundvoraussetzung, sonst kannst du noch so viel posten und dir wird trotzdem keiner folgen. Ausdauer zu behalten, obwohl man vielleicht nicht so viele Antworten oder Likes bekommt wie man sich das wünscht, ist nicht immer einfach. Aber du solltest im Hinterkopf behalten, dass du viel mehr Menschen erreichst, als du Reaktionen bekommst. Es ist schließlich nicht nur eine Zahl, sondern es sind echte Menschen die sich angesprochen fühlen, auch wenn sie den “Like”-Button nicht klicken, oder keinen Kommentar hinterlassen. Also nicht entmutigen lassen! Ich selbst habe mir lange jeden Tag IG Accounts angeguckt und fand die Bilder toll, aber ich habe trotzdem nichts geliked. Warum? Weil ich einfach nicht dran gedacht habe! Trotzdem war ich Fan der Accounts und habe sie mir immer wieder gerne angeschaut. Heute weiß ich, dass jede kleine Reaktion dem Menschen hinter dem Profil gut tut. Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Schritt.

Schritt 5: Spuren hinterlassen

Instagram ist ein Soziales Netzwerk – also solltest du dich auch „sozial“ verhalten. Hinterlasse Spuren, zeige, wenn dir etwas gefällt und antworte auf Kommentare und Nachrichten. Um Profile und Bilder zu finden, die du auch wirklich magst und die du erreichen willst, solltest du nach Hashtags suchen hinter denen sich deine Zielgruppe versteckt. Das musst du, je nachdem welches Themengebiet du hast, selbst für dich rausfinden. Außerdem kannst du auch nach Accounts schauen, die dir vom Konzept oder von der Bildsprache her ähnlich sind. Die Personen, die diese Bilder kommentieren, könnten dann auch an deinem Account interessiert sein. Das Ganze ist natürlich ziemlich aufwendig, aber keiner hat gesagt, dass es leicht ist 😉

Natürlich gibt es noch viele weitere Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um bei Instagram bekannt zu werden. Einige Geheim-Strategien davon geben einen richtigen Aufwind, damit das Wachstum schnell nach oben geht. Da das Thema allerdings extrem umfangreich ist, erkläre ich dir diese Tipps ausführlich in meinem eBook.

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